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1. Freie Schulwahl
An den weiterführenden Schulen sind für 22. März und 23. März 2011 die Anmeldezeiten festgelegt. Da es keine festgeschriebenen Schulbezirke gibt, fällt den Eltern mit ihren Kindern die Wahl der Schule zu. Nur bei sehr einseitigen Anmeldezahlen in einem gemeinsamen Schuleinzugsgebiet könnte aus organisatorischen Gründen ein Ausgleich zwischen den einzelnen Schulen notwendig werden.
2. Bildungsauftrag der Realschule
Charakteristisch für den Bildungsgang der Realschule ist eine sechsjährige solide Vorbereitung sowohl für den Eintritt in qualifizierte Ausbildungsberufe bei Handwerk, Industrie, Handel und Verwaltung, als auch bei entsprechenden Leistungen für den Übergang in berufliche Gymnasien. In erster Linie kommen dafür das Wirtschaftsgymnasium (WG), das Technische bzw. Informationstechnische Gymnasium (TG/ITG), das Ernährungswissenschaftliche Gymnasium (EG) und Agrarwissenschaftliches Gymnasium (AG) in Frage, um die allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
Die Realschule bietet vor allem mit den für sie charakteristischen Wahlpflichtfächern „Technik“ und „Mensch und Umwelt“ ab Klassenstufe 7 ein an der Praxis orientiertes Bildungsangebot an. Parallel dazu steht sprachbegabten Schülerinnen und Schülern das weiteres Wahlpflichtfach Französisch als zweite Fremdsprache zur Wahl. In den Fächerverbünden „Naturwissenschaftliches Arbeiten/NWA“ (Biologie, Physik, Chemie) und „Erdkunde – Wirtschaftskunde – Gemeinschaftskunde/EWG“ wird gezielt handlungsorientiert und projektbezogen gearbeitet. Übrige allgemein bildende Fächer wie Mathematik und Englisch und der geisteswissenschaftliche sowie musisch-künstlerische Bereich bilden die Grundlage für den qualifizierten mittleren Bildungsabschluss der Mittleren Reife.
Themenorientierte Projekte (TOP): Diese bilden eine eigene Unterrichtskategorie und prägen dadurch in besonderer Weise das Profil der Realschule. In den Bereichen Technisches Arbeiten (TA), Soziales Engagement (SE), Wirtschaften, Verwalten und Recht (WVR) in Klassen 8 und bei der Berufsorientierung (BORS) in Klasse 9 erweitern die Schüler ihre Erfahrungswelt und erhalten hier ganz konkrete Hilfestellungen für ihre persönliche Lebensplanung und berufliche Orientierung.
3. Aufnahmemöglichkeiten
Der Weg in die Realschulen steht allen Schülerinnen und Schülern offen, die von der Grundschule die Grundschulempfehlung erhalten haben. Eine Empfehlung für das Gymnasium beinhaltet immer auch die Möglichkeit zum Besuch der Realschule.
Wer über den Beratungslehrer die Gemeinsame Bildungsempfehlung für die Realschule erhält, sollte die Anmeldung bis spätestens XX 2011 vornehmen.
Falls Eltern trotz fehlender Empfehlung den Übertritt zur Realschule wünschen, muss ihr Kind eine Aufnahmeprüfung ablegen, die an mehreren zentral gelegenen Grundschulen abgenommen wird. Nach bestandener Aufnahmeprüfung können diese Kinder am
XX 2011 an einer Realschule angemeldet werden.
Schülerinnen und Schüler aus den Hauptschulklassen 5 oder 6 können ohne Prüfung in die nächsthöhere Realschulklasse übertreten, wenn sie von der Hauptschule eine entsprechende Bildungsempfehlung erhalten haben. Die Entscheidung darüber kann jedoch erst in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien getroffen werden. Es ist sinnvoll, in Gesprächen mit dem Klassenlehrer und der Schulleitung frühzeitig eine gewisse Klarheit über den Bildungsweg zu erzielen. Ist mit einer Bildungsempfehlung zu rechnen, sollten diese Kinder möglichst am XX. Juli. oder XX. Juli 2011 vorläufig an einer Realschule angemeldet werden.
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